Sebastian Moll
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Reportage

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Kultur

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  • Wie Literatur wirklich gemacht wird
  • Der Sonnenstrahlenmillionär
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Texte

Missourisches Bauern-Roulette

 

Landwirtschaft ist sowieso ein Glücksspiel: Nie weiß man, wie die Ernte ausfällt. Trumps Handelskrieg hat das Überleben der Farmer weiter erschwert.

Taz, 22.5.2025

Die lange Schotterstraße zur Farm von Travis Dixon führt durch eine scheinbar endlose Mondlandschaft. Meile um Meile fährt man durch umgepflügte Äcker, die fruchtbare dunkle Erde des Bauernstaates Missouri im Mittleren Westen der USA wird für neues Saatgut vorbereitet. In ein paar Wochen werden hier mannshoch Weizen und Korn stehen und Sojapflanzen üppig über die langen Furchen durch die Felder wuchern.

Es ist gerade einmal acht Uhr früh, doch Dixon ist schon seit Stunden auf den Beinen. Seine Cowboystiefel und Jeans sind mit Dreck überzogen, und bevor der Mann mit dem dichten roten Bart dem Besucher die Hand schüttelt, wischt er sie sich rasch noch am Hemd ab. „Wir mussten das Saatgut raushauen, bevor der Regen kommt“, entschuldigt er sich und schaut besorgt in den dunklen Himmel, der schwer über seinem Land hängt.

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Kategorie: Reportage

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Trillerpfeifen gegen ICE-Kugeln

Nach dem Mord an einer Frau gehen in Minneapolis immer mehr Menschen gegen Trump auf die Straße. Trotz der Angst vor der Gewalt der ICE-Beamten.

Taz, 12.1.2026

 

Es ist, 12 Uhr Mittag, High Noon vor dem Benjamin Henry Whipple Building, einem brutalistischen Betonkoloss am Stadtrand von Minneapolis und alles sieht nach einem Showdown aus. Auf der einen Straßenseite haben sich ein paar Dutzend Demonstranten versammelt, einige tragen Masken und Skibrillen und haben Schirme dabei, als Schutz vor Tränengas und Pfefferspray. Auf der anderen Seite haben sich zwei Dutzend Männer in Kampfanzügen in Formation aufgereiht. An ihren Hüften hängen locker Colts, in ihren kugelsicheren Westen stecken Munitionsmagazine und Sprühdosen. Einige tragen Helme mit Sichtschutz.

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Kategorie: Reportage

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Zwei Farben Schwarz

Von der afrikanischen Diaspora in Harlem

Frankfurter Rundschau: 21.08.2025

Fotos: Alex Trebus

 

Es ist Saturday Night in Harlem und die Straßen swingen, doch die Sounds am Adam Clayton Powell Boulevard sind andere als die, die Bill Withers im Ohr hatte, als er 1971 seine RnB Ode an Harlemer Nächte schrieb. Wenn der Türsteher Gäste in den Club ein- und auslässt tönen aus der schmalen Tür des „Shrine“ hell wie Glocken die Klänge eines westafrikanischen Balafons, Dazu singt Famoro Dioubate, der virtuose Spieler des traditionellen Instruments, Texte über die Liebe und das Leben in Bambara, einer Sprache, die auch der Mehrheit des jungen, überwiegend westafrikanischen, Publikums nur noch bruchstückhaft geläufig ist.

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Kategorie: Reportage

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Der wilde Westen trocknet aus

Das Leben in der Wüste von Arizona hängt am Colorado River, dessen Wasser versiegt. Um ihre Versorgung zu retten, müssen die Menschen dort ihre politische Spaltung überwinden. Schaffen sie das, in den USA von heute?

 

Republik, 22.07.2026

 

Sie wirkt abgekämpft, als sie am späten Freitagnachmittag den Schankraum der Village Tavern betritt: Solange Whitehead, Stadträtin von Scottsdale in Arizona, die rotblonden Haare zerzaust, die Gesichtszüge angespannt. «Ich brauche jetzt erst einmal einen Drink», sagt sie, bevor sie sich an der Theke niederlässt.

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Kategorie: Reportage

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Härter als der Hudson River

 

Andreas Waschburger ist Polizeibeamter und Extremschwimmer. In New York hat er jetzt einen ganz besonderen Rekord aufgestellt

Taz, 15.8.2026

 23 Uhr in Manhattan, ein gewöhnlicher Dienstagabend in der Stadt, von der behauptet wird, sie schlafe nie. Die Wolkenkratzer des Finanzbezirks sind nur halb beleuchtet, selbst hier beginnt man Strom zu sparen. Der Hudson River an der Westseite der Insel ist umso schwärzer. Glasig und still wie ein See liegt er da, in der kurzen Pause zwischen Ebbe und Flut, der Fluss, der, wie die Ureinwohner schon bemerkten, in beide Richtungen fließt. „Muhheakantuck“ war das Lenape Wort dafür

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Kategorie: Reportage

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Not welcome

Als Metropole der Einwanderer wurde New York einst zum sicheren Hafen für Europäer. Heute strömen Menschen aus Südamerika und Afrika in die Stadt – und überfordern sie

Focus 39/24

Deyvid (Nachname bleibt anonym) ist angespannt an diesem trüben Septembermorgen in Manhattan, er schaut unter sich und spricht mit gedämpfter, ängstlicher Stimme, als er am Einwanderungsgericht von New York eintrifft. Der junge Mann mit den tiefbraunen Augen hat sich ein gebügeltes Hemd und frische Jeans angezogen, der Nacken ist sauber ausrasiert. An seinem Rucksack stecken zwei Buttons – ein vierblättriges Kleeblatt und eines mit dem Schriftzug „Hope“.

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Kategorie: Reportage

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Auszeit vom Schmerz

Einmal im Monat treffen sich Holocaust-Überlebende im »Club 2600« in New York. Für ein paar Stunden sind sie dann nicht allein, denn mit dem Alter nehmen Einsamkeit und Depressionen zu

Jüdische Allgemeine, 5.5.2024

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Kategorie: Reportage

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Borscht Belt Renaissance

Tausende jüdische Familien genossen einst am Rande der Catskills nördlich von New York ihre Sommer. Nach Jahrzehnten des Verfalls wird die Region nun wiederentdeckt.  

Jüdische Allgemeine, 29.9.2024

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Kategorie: Reportage

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In Gas We Trust -

In Pennsylvania wird ein Großteil des deutschen Erdgases gewonnen. Dafür wird dort die Natur zerstört
Focus 34/2023
Foto: Larry Towell

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Bildunterschrift

Die Rambos aus New Freedom

Bewaffnete Milizen hatten unter Donald Trump ihre Hochzeit. Einige von ihnen wollen den Kampf gegen die Biden-Regierung fortsetzen. Focus war beim Training in den Wäldern Pennsylvanias dabei 

Focus 19/2021

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Kategorie: Reportage

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Foto: Abe Frajndlich

Anschlag auf ein Lebensgefühl

Foto: Abe Frajndlich

Neoliberales Luxusprojekt: Die Turbo-Gentrifizierung nach dem 11. September hat die New Yorker von ihrer eigenen Stadt entfremdet.

Taz, 11.9.2026

Wenn jemand, der seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr hier war, heute von New Jersey aus auf die Skyline von Manhattan blicken würde, fiele es ihnen schwer zu glauben, dass die Stadt auf der anderen Fluss Seite tatsächlich noch New York ist. Der Blick auf das ikonische Empire State Building ist von den Hudson Yards verbaut, einem Ensemble an Vorzeigetürmen von namhaften Starchitekten auf der Westseite der Insel. Die 2001 zerstörten Zwillingstürme am Südende der Stadt sind ebenfalls einem Strauss neuer Glasbauten gewichen, aus dessen Mitte der neue, schwerfällige Freedom Tower ragt. Der Südrand des Central Park in der Mitte der Insel wird von einer Phalanx an superschlanken, superhohen „Streichholz“-Wolkenkratzern gesäumt, deren Penthäuser die teuersten Aussichten der Welt bieten.

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Kategorie: New York

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Chinatown: Die Duldsamen

Die chinesische-stämmige Minderheit in den USA ließ Jahrzehnte lang stumm die Diskriminierung über sich ergehen. Jetzt haben Sie genug

Focus, März 2021

Jim und Betty Chang wirken ein wenig scheu, wie sie da am Rand des Columbus Park im Zentrum der New Yorker Chinatown stehen. So ganz trauen sie sich nicht, sich mitten ins Geschehen zu werfen an diesem strahlend schönen Frühjahrssonntag im März 2021, hinein unter die Tausenden von Menschen, die gekommen sind, um mit Schildern, Sprechgesängen und erhobenen Fäusten gegen anti-asiatischen Rassismus in Amerika zu demonstrieren.

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Kategorie: New York

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Broadway Blues: New York in Zeiten der Pandemie

New Yorks berühmteste Straße verkörpert, was die Stadt, ja, was Amerika ausmacht: Kommerz, Kreativität und Wandel. Doch wie hat sie sich in Zeiten von Corona und Trump verändert? Ein Focus-Team machte sich auf Erkundungstourund wanderte von Harlem bis zur Wall Street. 21 Kilometer Geschichte

Focus 39/2020

 

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Kategorie: New York

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Brighton Beach: Süßes Salz auf den Lippen

In Grimaldos Reich
Durch den Atlantik vor Brighton Beach zu kraulen ist das reine Glück
Frankfurter Rundschau, Magazin, 12.5.2022

Es ist einer der letzten Badetage des Jahres 2021 und das Wasser vor Coney Island ist glasig klar. Die Strahlen der Septembersonne breiten sich wie warme Milch über dem glatten Meer aus, das heute dem Schwimmer besonders wohl gesonnen ist. Man hat es nicht, wie häufig, mit stetigen Attacken anderthalb Meter hoher Brecher zu tun, die einem den Magen umdrehen und jeden ruhigen Schwimmrhythmus verhindern. Es ist so klar, dass man drei Meter unter sich die Fische schwimmen sieht und die die Noten von Dieselöl und Kloake, die man an stürmischeren Tagen mit jedem Mundvoll mitbekommt, sind heute nur in leichten Spuren vorhanden.

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„Freiheit und Unfreiheit an einem Ort"

 

Die Kunst aus der Gründerzeit der USA versprach Demokratie in einer gesegneten Landschaft. Wie viel das ausblendet, erzählt Kunsthistorikerin Jennifer Van Horn.

Taz: 7.7.2026

taz: Jennifer Van Horn, Sie sind bekannt für Ihre Forschungen über das ikonische Gemälde „The March to Valley Forge“ von William Brooke Thomas Trego. Ein heroisches Bild. 1883 angefertigt, stellt es George Washington und seine Truppen in der eisigen Kälte während der Schlacht von Valley Forge im Winter 1777/78 dar. Sie rekonstruierten, unter welch harten Bedingungen seine Sklaven leben mussten, damit Washington überhaupt so tatkräftig wie auf dem Gemälde agieren konnte. Was erzählt uns das über die frühe amerikanische Kunst?

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Kategorie: Kultur

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Eine Ära geht zu Ende

An den Pro-Palästina-Protesten zeigt sich ein Wandel der US-Gesellschaft. Sie sind Ausdruck der Auflösung des klassischen Liberalismus, sagt Franklin Foer

taz, 13.07.2024

Wie haben Sie die Pro Palästina Proteste in den vergangenen Wochen erlebt?

Es zutiefst entnervend und man hat den Eindruck, dass das Land in einer Spirale der Überreaktionen gefangen ist. Es fühlt sich so an als wären wir an einem Punkt, an dem Autoritäten und Institutionen darüber verwirrt sind, wie sie reagieren sollen. Aus der Perspektive der amerikanischen Juden hat zumindest die offizielle Reaktion die Dinge schlimmer gemacht. Sie hat dazu geführt, dass Demonstranten, die vielleicht ursprünglich nicht antisemitisch waren die Autoritäten zu beschuldigen, von jüdischen Organisationen oder jüdischen Einzelpersonen manipuliert worden zu sein.

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Wie Literatur wirklich gemacht wird

Der Wissenschaftler Dan Sinykin untersucht in „Big Fiction“, wie das kommerzialisierte US-Verlagswesen die Literatur selbst beeinflusst.

taz, 5.9.24

Die häufigste Klage, die man von den Lesern von Dan Sinykin zu hören bekommt, ist die, dass er große Fragen stellt aber keine Antworten liefert. Sein viel diskutiertes Buch „Big Fiction“ behauptet schon im Untertitel zu erklären, wie die Konglomerisierung des amerikanischen Verlagswesens die Literatur verändert hat, doch wer nach 200 Seiten eine griffige Formel erwartet, die etwa eine Trivialisierung der Erzählkunst durch die Turbo-Kommerzialisierung behauptet, der wird enttäuscht.  Sinykin wartet nicht mit einem linearen Narrativ auf, das die Entwicklung der US Literatur von den 60er Jahren bis heute, von Norman Mailer bis Colson Whitehead, erklärt. Stattdessen gibt es viele Geschichten, es gibt Entwicklungslinien und Trends, es gibt schillernde Figur und unterhaltsame Anekdoten. Eine klassische Analyse gibt es nicht.

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Kategorie: Kultur

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Der Sonnenstrahlenmillionär

Seit 2006 hat der Künstler Ingolf Ebeling mehr als 42.000 Postkarten gemalt. Sie sind adressiert an eine Liebe, die er nie getroffen hat, und an ein Leben, das er nie leben konnte

Monopol Kunstmagazin, 29.04.2024

Foto: Ruben Stijn

Ingolf Ebelings Wohnung in der Hanoveraner Südstadt ist minimal eingerichtet, manche würden sie pragmatisch nennen, andere vielleicht karg. Im Wohnzimmer steht nur ein Tisch in der Mitte des Raums, der wahlweise als Zeichentisch oder als Esstisch genutzt werden kann. An der einen Wand gibt es einen Bücherschrank, in der Ecke steht ein Stapel Pappkartons. Wandbilder, ein Sofa oder ein bequemer Sessel, Zimmerpflanzen oder Elektrogeräte zur Unterhaltung fehlen völlig.

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"Radfahren ist praktizierter Existenzialismus" - Ex-Radprofi James Hibbard über Radsport und Philosophie

James Hibbard ist mehrmaliger US Meister im Bahnradfahren und verdiente mehrere Jahre lang sein Geld als Radprofi. Parallel studierte er Philosophie und arbeitet heute als Dozent. Im September erschien im Edel Verlag sein Buch „Die Kunst des Radfahrens: Über das Leben auf zwei Rädern und die Philosophie“

taz, 3.10.2023

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Eine ziemlich gute Geschichte. Peter Brooks über Fluch und Segen des Storytelling

taz, 22.8.2023

Peter Brooks müsste eigentlich ein glücklicher Mann sein, doch in diesen Tagen fühlt sich der Literaturwissenschaftler eher wie Goethes Zauberlehrling. Die Geister, die der 85-Jährige einst rief, sind nicht mehr in den Zaum zu bekommen.

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Kategorie: Kultur

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