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Willkommen auf der Website des Journalisten Sebastian Moll

 

Im Jahr 2002 bin ich, der Sehnsucht nach Abwechslung und Vielfalt in meinem journalistischen Leben und der Liebe zu New York folgend, an den Hudson gekommen. Diese Sehnsucht wurde mehr als befriedigt.

Ich habe in dieser Zeit als Reporter für deutsche Medien von der Frankfurter Rundschau bis zur Zeit, von Spiegel Online bis zu Cicero aus nächster Nähe über Ereignisse berichtet, die die Welt bewegten. Da waren die Nachwehen des 11. September und die Irak-Invasion, mitsamt den Exzessen der US-Regierung und den Konsequenzen für das Leben in den USA. Da war Hurricane Katrina, dessen tragische Folgen ich hautnahe in New Orleans miterleben musste. Da war der Börsencrash an der Wall Street von 2008 und die Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der USA. Da waren aber auch die extreme Überhitzung des Kunstmarkts in New York, die Occupy-Bewegung und die fortgesetzte Spannung zwischen den Rassen in diesem Land, ungeachtet der Tatsache des ersten schwarzen Präsidenten. Und da war die rasante Verwandlung der Stadt in ein reines “Luxusprodukt”, wie es Bürgermeister Bloomberg einmal ausdrückte.

Wenn ich über solche Ereignisse und Entwicklungen schreibe, nehme ich mindestens drei Schritte Abstand. Ich ordne die Fakten in größere Zusammenhänge ein und gebe dem Leser im deutschen Sprachraum die Möglichkeit, sie wirklich begreifen zu können. Mit meinen Texten wird er, wie ich, teilnehmender Beobachter am Leben dieses Landes und dieser Stadt. Er versteht, was die Menschen hier tatsächlich bewegt, mit kritischem Blick aber gänzlich frei von Klischees und Vorurteilen.

 

Uptown Blues2013 ist im Picus Verlag, Wien mein New York-Buch erschienen:

“Uptown Blues
in der funkelnden Metropole”

Das New York des 20. Jahrhunderts war eine Stadt, die keine Grenzen akzeptierte. Eine Metropole, deren Aggregatzustand der Rausch war. Nichts war zu verrückt für New York, nichts war zu groß und alles konnte immer noch schneller gehen. Doch seit der Jahrtausendwende ahnen die Menschen, dass es so nicht weitergeht. Der 11. September und die Wirtschaftskrise von 2008 haben die Welthauptstadt der Moderne ausgebremst. Das einst unerschütterliche Selbstbewusstsein der New Yorker hat einen herben Dämpfer erfahren. Die einst dauererregte Metropole schaut zaghaft in den Spiegel. Sie sieht ein New York auf der Suche nach einer neuen Identität. Mit dieser Sammlung von Reportagen aus den Jahren 2004-2102 führe ich den Leser in die Straßen von Harlem, wo Gospel mit Hip-Hop und Drogenbanden mit Edelrestaurants um ihr Daseinsrecht kämpfen. Ich fahre über den East River nach Brooklyn, wo eine junge Boheme mit Spekulanten und Großinvestoren darum streitet, ob der coolste Stadtteil der USA ein Gegenentwurf zu Manhattan oder das neue Manhattan werden soll. Ich nehme Sie mit auf die Straßenbasketball-Courts im Greenwich Village, wo Kids den verzweifelten Traum vom großen Wurf träumen. Und ich besuche die letzten Künstler des Chelsea Hotel, wo nicht nur Bob Dylan Inspiration gefunden hat.  Zusammen ergeben die Erzählungen das Bild einer Stadt zwischen Armut und Hyper-Gentrifizierung, zwischen Übermut und Selbstzweifel, zwischen einer glanzvollen Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft.

Bei Amazon
auch als Kindle Version

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